Yoga & Laufen

Bereits Anfang des Jahres habe ich in einem Artikel auf die sinnvolle Ergänzung von verschiedenen Sportarten mit Yoga hingewiesen. Im September ist nun in der Zeitschrift „LaufZeit“ ein Artikel erschienen, der dieses Thema aufgreift:

Yogaartikel LaufZeit 09-2013

Yoga kann auf sehr gute Weise die deutliche beanspruchte Beinmuskulatur eines Läufers positiv beeinflussen. Hier gilt es, nicht nur die große Beinmuskulatur der Ober- und Unterschenkel zu beachten, sondern insbesondere auch die Hüftmuskulatur, die durch das Laufen überbeansprucht und damit verkürzt sein kann. Yoga hilft, in diese Bereiche sanfte Dehnung zu bringen, sodass die Muskulatur Entspannung erfährt.

Aber auch die weiteren Aspekte, die beim Yoga eine Rolle spielen, können für einen Läufer durchaus interessant sein. Ich denke hier sowohl an den Atem als auch an die mentale Komponente im Yoga. Der Atem wird im Yoga dahin gehend geschult, dass er immer länger und feiner fließt. Das Atemvolumen verbessert sich mit dem Üben von Yoga schrittweise. Hiervon profitiert der Laufsportler. Und Läufer, die Langstreckenläufe trainieren, können aus den Konzentrationsübungen im Yoga einen Nutzen ziehen. Viele Marathonläufer berichten von dem magischen „Kilometer 35“ – einem Meilenstein auf der Marathonstrecke, der den Läufer zum Aufhören animiert wegen körperlicher Erschöpfung (die Kohlenhydratspeicher sind geleert, die Fettreserven müssen angegriffen werden). Hier gilt es, einen mentalen Sieg über den Körper herbei zu führen, wodurch das Weiterlaufen möglich wird. Yoga kann dies unterstützen.

Yoga & Laufen: eine wunderbare Ergänzung